“HoGeSa” bashed Facebook mit Tiefgang

mit masken auf der preisverleihung und bashing gegen den goenner. die hasskommentar-debatte in neuem licht.

Wir sehen nur, dass Facebook mit seinem Netzwerk eine völlig neue Gesellschaft im Netz erschaffen hat. Und eine Gesellschaft braucht Regeln, an die man sich halten muss, und deren Einhaltung auch kontrolliert wird. Dafür fühlt sich aber momentan niemand so richtig zuständig. Und das muss sich ändern.

Zum Interview auf jetzt.de.

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vortrag von der herbstakademie online!

mitte september fand in göttingen die 16. herbstakademie statt. die deutsche stiftung für recht und informatik organisiert das “klassentreffen” junger deutscher it-juristen alljährlich. zitat von der webseite:

Wie gewohnt werden aktuelle Entwicklungen des Informationstechnologierechts behandelt. Dazu laden wir junge Anwälte, Referendare, wissenschaftliche Assistenten und Doktoranden ein, aktuelle Themen aus dem Informationstechnologierecht (inkl. Gewerbliche Schutzrechte, Telekommunikationsrecht, Fernabsatzrecht, Datenschutzrecht, Strafrecht) auszuwählen und sie mit einem Beitrag auf der Veranstaltung zu präsentieren.

auch mein freund und kollege adrian schneider und ich haben mit einem beitrag zur veranstaltung beigetragen. der titel lautete “Die Besonderheiten bei Entwicklungsverträgen für „smarte“ Systeme“.

den beitrag findet man nicht nur im sehr gelungenen tagungsband, sondern auch auf video (wie auch alle anderen vortraege):

http://jurpc52.w2kroot.uni-oldenburg.de/ha15/HA_15_PPP_63_Pieper_Schneider/HA_15_PPP_63_Pieper_Schneider.html

viel spass beim anschauen!

vortrag zu “big data und recht” online

letzte woche fand im startplatz die big data konferenz mit vielfältigen, interessanten themen von spannenden referenten statt. mittlerweile gibt es einen veranstaltungs-rückblick.

außerdem stehen die meisten slides online. und zudem hat nerdhub die konferenz gestreamed und nachträglich die vorträge bei youtube hochgeladen, vielen dank dafür! meinen eigenen vortrag “big datenschutzrecht – wer nicht wagt, der nicht gewinnt?” kann man sich daher hier nochmal anschauen:

an dieser stelle nochmals vielen dank für die einladung und glückwunsch zu einer rundum gelungenen konferenz!

Big-Data-Konferenz im Startplatz

Am 21. Mai findet im Startplatz in Köln eine Big-Data-Konferenz statt:

Verschiedenste Branchen müssen sich mit der Informationsflut beschäftigen und diese sinnvoll auswerten und nutzen, um auf dem Markt zu bestehen. Die Kunst eines Data Analysten ist, die Daten nicht nur zu sammeln und zu analysieren, sondern sinnvolle Handlungsempfehlungen abzuleiten. Hierbei kommen viele verschiedene Fragen für die heutigen Manager auf. Mit unserer Big Data Konferenz möchten wir die Thematik von verschiedenen Seiten beleuchten und einen Überblick über den Status Quo geben.

Auch ich darf dort einen Vortrag halten: “Big Datenschutzrecht – Wer nicht wagt, der nicht gewinnt?” Insgesamt gibt es ein buntes und rundes Programm, von allgemeinen Entwicklungen zu speziellen Anwendungsfeldern und viele interessante Speaker. Und all das in Kölns angesagtestem Inkubator…

Bin gespannt auf die Konferenz und freue mich, dabei zu sein.

Zur Veranstaltungs-Webseite.

“Mal wieder Berlin” – Verteilung von Startup-Geldern

“42 % aller Start-up-Gelder sammelt mal wieder Berlin ein” – so lautet heute eine Headline zu einem Artikel auf Deutsche Startups. “Mal wieder”. Dass Berlin (ein) Startup-Schwerpunkt nicht nur in Deutschland sondern mittlerweile auch weltweit ist, ist ja nichts Neues.

Nur wenige Zeilen später heisst es dann aber:

Äußerst spannend ist dabei ein Blick auf die geografische Verteilung der vielen Deals, den wir hiermit erneut durchführen. 21 der 50 Deals (und somit nur rund 42 %) haben einen direkten Bezug zu Berlin (…).

Hervorhebung durch mich

Es ist also nicht so, dass Berlin hier das alleinige VC-Mekka ist. Aber wohl offenbar immerhin das Nonplus-Ultra. Und hört man sich um, zumindest hier in Köln, sagen viele Leute dasselbe: Hier fehlt Kapital. Gleichzeitig ist auch Kapital nicht alles, um eine erfolgreiche Startup-Szene gedeihen zu lassen. Und das passiert hier in Köln gerade, wie man es lebhaft miterleben kann. Gründungen und Initiativen und Veranstaltungen und Networking an allen Ecken und Enden – wenn jetzt noch ein paar schöne Deals dazukommen, wird sich auch Köln bald einen respektablen Platz in der Startup-Welt geschaffen haben. Ich persönlich freue mich drauf.

Zeit Online: “Start-up als Jobmotor? Eher nicht.”

Bei Zeit Online kann man einen interessanten Artikel zur Startup-Kultur lesen. Er enthält einige interessante Zahlen und kritische Anmerkungen zur Entwicklung von “Startups als Lifestyle”:

Start-up als Jobmotor? Eher nicht.

Man kann es so sehen: Start-ups erhalten mit ihren Erfindungen auch Arbeitsplätze in den Konzernen. Schließlich sind Innovationen das zweite Kriterium, das die Start-ups von Ich-AGs oder Großunternehmen unterscheiden soll. Nur: Wirkliche Innovationen, also Hightechgründungen, sind in Hamburg und deutschlandweit die Ausnahme. In der Regel ist mit Innovation nur eine neue Art des Geldverdienens gemeint: online statt offline.

Zum Artikel bei Zeit Online.